Name: Lars LonteEingetragen am 09.04.2010 um 02:03:13
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Von:

http://www.freiwirte.de

Am 11. Februar dieses Jahres veröffentlichte ich den Paukenschlag No. 6/2010, \"Die Sache mit dem Zins\", Dr. Harald Wozniewski (Meudalismus) widersprach dem energisch. So folgte mit Paukenschlag No. 8/2010 \"Zins und Wachstumszwang gehören zusammen\" eine Erwiderung von mir.
Es gab einige Beobachter dieses Treibens, die ihren Spaß daran hatten, aber auch solche, denen missfiel, dass hier zwei Menschen, die im Grunde das gleiche große Ziel anstreben, sich einen überflüssigen Kleinkrieg liefern. Einer davon, Thomas Koudela, hat vorgeschlagen, in einem per E-Mail geführten, von ihm moderierten Interview, beide Seiten zu Wort kommen zu lassen, die Gemeisamkeiten herauszuabeiten und die \"Wichtigkeit\" der verbleibenden Streitpunkte zu ergründen.

Das Interview ist nun auf \"Politik-Poker\" erschienen.
zur Erinnerung: Paukenschlag No. 6 /2010 - Die Sache mit dem Zins

http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2010/6.html


Zur Erinnerung: Paukenschlag No. 8 /2010 - Zins und Wachstumszwang

http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2010/8.pdf

Das Interview auf Politik-Poker

http://www.politik-poker.de/zinsdebatte.php
 
 
Name: LarsEingetragen am 03.04.2010 um 16:21:44
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Die Sparkassen: Vor etwa zehn Jahren begann der Angriff der Globalisierer auf die öffentlich-rechtliche Bankenlandschaft . Es hieß, die BRD sei »overbanked«, also mit übermäßig vielen Kreditinstituten versehen. Die Renditen wiesen im »internationalen Vergleich« eine zu geringe Verzinsung auf, was den »Finanzplatz Deutschland« gefährde. Dazu trügen auch die Sparkassen bei, deren aktuelle Struktur einen »echten« Wettbewerb nicht zulasse.
Zehn Jahre ist es jetzt her, daß die goldene Internationale zum direkten Angriff auf Landesbanken, aber auch Sparkassen ansetzte: Bund deutscher Banken (BdB), Weltbank, Internationaler Währungsfonds (IWF), EU-Kommissionen, vornehmlich die für Wettbewerb und Binnenmarkt alles, was im Zeitalter der Globalisierung Rang und Namen hat, feuerte Breitseite um Breitseite ab. Die gebetsmühlenartigen Behauptungen zielten auf Zerschlagung des traditionellen deutschen Drei-Säulen-Bankensystems, das aus Privaten, Volksbanken sowie Sparkassen und Landes-Kreditinstituten besteht.
Die Rolle des Erfüllungshilfen übernahm damals nicht zum ersten (und auch nicht zum letzten Mal) die BRD-offizielle Politik einschließlich maßgeblicher Teile der Linken.
Tatsache ist: Es ist auch nicht möglich, in Deutschland eine Bank neu zu gründen.
Ende 1999 erhielt die EU-Wettbewerbs-Kommission eine formelle Beschwerde. BdB und Europäische Banken-Vereinigung beanstandeten darin die für Landes-Kreditinstitute und Sparkassen geltenden Staats-Garantien, vor allem Anstaltslast und Gewährträgerhaftung. Beide, so der Vorwurf, verletzten die Grundsätze vom Binnenmarkt als »Raum ohne Grenzen« und Brüsseler »Wettbewerbs«-Recht sowieso.
Die Kernfrage lautete: Ist die öffentliche Hand in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt, »Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse« anzubieten? Die mögliche Lösung drängte sich aus Sicht der Neoliberalen als rhetorische Frage geradezu auf: Können »marktförmige« und streng dem Wettbewerb unterworfene Strukturen diese Leistungen nicht ebenso gut liefern?
Tatsächlich galten für Sparkassen damals noch gewissen Besonderheiten, durch die sich die »Banken des kleinen Mannes« klar von anderen Instituten unterschieden: Das Regionalprinzip beispielsweise beschränkte sämtliche Sparkassen-Aktivitäten, also auch Akquise-Maßnahmen, streng auf das Hoheitsgebiet des jeweiligen Gewährträgers. Als entscheidend erwiesen sich aus Sicht der EU-»Wettbewerbs«-Hüter aber Anstaltslast und Gewährträgerhaftung. Mit zweitgenanntem Prinzip war für diejenige Kommune, die eine Sparkasse errichtet hatte und betrieb, eine Haftungsverpflichtung verbunden. Als Träger des Kreditinstituts hatte die Kommune eventuellen Gläubigern eine Ausfallgarantie zu gewähren.
Die Anstaltslast verpflichtete den Träger, seine Sparkasse während der gesamten Dauer ihres Bestehens funktionsfähig zu halten. Das schloß den Auftrag, finanzielle Lücken (Unterdeckungen) durch Zuschüsse auszugleichen, mit ein.
Ende des vergangenen Jahrhunderts kam es bei den meisten Privatbanken zu einer deutlichen Schwerpunktverschiebung. Sie äußerte sich neben dem Rückzug aus der Fläche in einer deutlichen Abkehr vom Privatkunden- und Mittelstandsgeschäft. In Mecklenburg und Vorpommern beispielsweise verringerten die Großbanken von Ende 1999 bis Mitte 2003 die Kreditvergabe an Selbständige um 158 Millionen Euro (Manager-Magazin, 11.12.2003).
Statt dessen expandierten die Privaten massiv im Ausland, warben sie trommelfeuerartig für »Investmentbanking«-Geschäfte. Eigens gegründete Zweckgesellschaften meist mit Sitz in sonnigen »Steueroasen« dienten der Abwicklung von diversen riskanten Geld-Transaktionen.


 
 
Name: LarsEingetragen am 01.04.2010 um 02:01:10
Homepage: http://www.freiwirte.de
Die Privatisierung des Weltgeldsystems (siehe auch FED und BIZ)

http://www.deutscher-freiwirtschaftsbund.de/

MAX-News
19.3.2010 von MM.


#10/20 - Die Privatisierung des Weltgeldsystems

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Der Geist ist nicht immer offen - aber überfliegen Sie alles.
 
 
Name: WolfEingetragen am 28.03.2010 um 01:55:39
Homepage: http://www.freiwirte.de
Leserbriefe zum Thema Zins und exponentielles Wachstum

http://www.freiwirte.de/rbriefe/FW_37.2.pdf
 
 
Name: LarsEingetragen am 27.03.2010 um 04:17:47
Homepage: http://deutscher-freiwirtschaftsbund.de/2010/03/22/deutsche-bundesbank-bestatigt-geld-entsteht-aus-luft/
http://bertjensen.ch/deutsche-bundesbank-bestaetigt-geld-entsteht-aus-luft/

Deutsche Bundesbank bestätigt, Geld entsteht aus Luft
Am 22. März 2010, in Alle Artikel, Politik & Geostrategie, Wirtschaft & Finanzen, von Freeman
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von Freeman



In der Schule wird uns gelehrt, Banken verleihen Geld, welches sie vorher von den Sparern einbezahlt bekommen haben. Sie können nur Geld vergeben welches sie vorher von den Kunden bekommen haben. Eine völlig naive Vorstellung auf Kindergartenniveau.



 
 


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